Magnetfeldtherapie

    Magnetfeldtherapie – was ist das?

    Wir leben alle unter dem Einfluss des Erdmagnetfelds. Natürliche geomagnetische Felder sind um
    uns und in uns. Sie durchdringen den Körper vollständig bis hin zu den einzelnen Zellen. Die Zellen
    sind zwar je nach Einsatzzweck in den einzelnen Körperorganen spezialisiert, aber der Grundaufbau
    mit Zellmembran (Zellhülle), Zellkern und verschiedenen Organellen ist für alle Zellen gleich.

    Genauso wie der ganze Körper muss auch die einzelne Zelle ernährt werden, atmen, Abfallstoffe
    ausscheiden usw. Gesunde Zellen besitzen ein Membranpotential von 70-90 mV. Dieser Spannungs-
    unterschied wird durch aktiven Ionentransport über die Zellhülle aufrechterhalten. Fehlt es der Zelle
    z. B. durch mangelhafte Ernährung an Energie, sinkt der Spannungsunterschied zwischen Zellinnerem
    und Zelläußerem unter den Normalwert. Die Zelle schaltet auf "Notbetrieb" zur reinen Selbsterhaltung
    um und kann ihre Aufgabe im Organ nicht mehr erfüllen. Die Folge sind anfangs "Befindlichkeits-
    störungen", später manifeste Erkrankungen. Pulsierende magnetische Felder, wie sie bei der Magnetfeldtherapie
    angewendet werden, sind in der Lage, den Ionentransport durch die Zellhülle anzuregen,
    ja regelrecht zu erzwingen und eine Normalisierung des Membranpotentials herbeizuführen, ähnlich
    wie ein Ladegerät eine entladene Batterie wieder aufladen kann. Die Zelle kann ihre ursprüngliche
    Funktion im Gewebe wieder leisten – das Organ regeneriert sich. Diese Wirkung auf zellulärer Ebene
    erklärt die Vielseitigkeit der Therapiemethode.

    Das Hauptanwendungsgebiet der Magnetfeldtherapie liegt in der Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates. Es fördert die Heilung von Knochenbrüchen, Verrenkungen, Verstauchungen, Zerrungen,
    bewirkt eine bessere Beweglichkeit und Schmerzdämpfung bei Arthritis, Arthrosen und
    Rheuma und fördert die Wiedereinlagerung von Calcium in den Knochen bei Osteoporose.

    Diese Anwendungsgebiete der Magnetfeldtherapie finden auch in der Schulmedizin inzwischen
    Anerkennung.

    Darüber hinaus wirkt die Magnetfeldtherapie allgemein schmerzlindernd, krampflösend, entzündungshemmend
    und anregend auf das Immunsystem. Der Zellstoffwechsel wird um das 2-3fache erhöht
    und Schad- und Schlackenstoffe werden dadurch schneller abtransportiert. Die Arterien werden weit-
    gestellt und die Durchblutung verbessert. Die Sauerstoffsättigung im Gewebe wird 5-6fach erhöht. Das
    ist wichtig bei Schlaganfallpatienten, nach Herzinfarkt oder Bypass-Operationen oder auch bei Venen-
    leiden. Magnetfeldtherapie kann weiterhin angewendet werden bei Allergien, Asthma, Bluthochdruck, Bronchitis,
    erhöhtem Cholesterinspiegel, Gicht, Kopfschmerzen und Migräne, Kreislaufschwäche,
    Müdigkeit, Nervosität, Schlafstörungen und Wetterfühligkeit.


    Keine Erfolge konnten nachgewiesen werden bei Pilzerkrankungen, Viruserkrankungen (außer
    Gürtelrose) und juvenilem Diabetes.

    In der Krebstherapie kommt die Magnetfeldtherapie unterstützend zur Anwendung, insofern das
    während der Chemotherapie bzw. Bestrahlung angegriffene Immunsystem durch die Magnetfeld-Therapie
    ausgeglichen wird und auf diese Weise Medikamente eingespart werden können.


    Kontraindikationen sind elektronische Implantate wie Herzschrittmacher oder Insulinpumpen und Schwangerschaft,
    da hier noch keine Erfahrungswerte vorliegen.


    Die Magnetfeldtherapie ist eine nicht invasive, nebenwirkungsfreie Behandlungsmethode mit einer
    großen therapeutischen Breite. Sie basiert auf natürliche körpereigenen Regelmechanismen, kann mit
    vielen konservativen und naturheilkundlichen Methoden kombiniert werden und dient nicht zuletzt der
    immer wichtiger werdenden Gesundheitsvorsorge.



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