Bachblüten - Therapie
Heal Thyself
    Das ist die Kernaussage der Philosophie von Edward Bach, dem Begründer des Bach-Blüten-Systems. 

    Edward Bach, geb. 1887 in London, arbeitete dort als Arzt, Bakteriologe und Homöopath in der berühmten Londoner Ärztestraße Harleystreet. 1930 gab er seine gutgehende Praxis auf, um die letzten sechs Jahre seines Lebens einer einfachen, natürlichen Heilmethode zu widmen, den Bach-Blüten.

    Die Wirkungsweise der Bachblüten ist ähnlich der klassischen Homöopathie. Die Blüten wirken, wie potenzierte Arzneimittel, nicht über den Umweg des physischen Körpers, sondern über energetische Schwingungen direkt auf die Lebenskraft des Menschen ein. Die Diagnose orientiert sich ausschließlich an negativen Seelenzuständen. Diese negativen Seelenzustände werden aber nicht als Symptome betrachtet und bekämpft. Vielmehr wird der Zustand mit einer übergeordneten harmonischen Schwingung in Form einer Bachblüte überlagert, wodurch der negative Seelenzustand "hinwegschmilzt, wie Schnee in der Sonne" (Zitat Edward Bach). Die Bach-Blüten sollen helfen, mit vorübergehend auftretenden negativen Seelenzuständen der menschlichen Natur wie Ungeduld, Unsicherheit, Eifersucht oder Egoismus konstruktiv umgehen zu lernen.

    Das Bach-Blüten-System besteht aus 38 Blüten und einer Mischung (Rescue) aus 5 Einzelblüten, die sich bei akuten Schockzuständen bewährt hat. Die Blüten selber sind wässrige Auszüge aus wildwachsenden, nicht-giftigen Pflanzen und Bäumen. Einige Beispiele sind Eiche, Ulme, Clematis und Geißblatt. Die Blüten korrespondieren mit den 38 Seelenzuständen der menschlichen Natur. Die Eiche entspricht dem Naturell des erschöpften Kämpfers, der aber trotzdem niemals aufgibt. Die Ulme ist der kurzzeitig Verzagte, der seine Aufgabe aber glänzend meistert, hat er sie erst einmal begonnen. Die Clematis kann sich vollständig in ihre Gedankenwelt verlieren, die Realität ist für sie nicht wichtig. Das Geißblatt ähnelt der Clematis, es ist der ewig Gestrige, der nur in der Vergangenheit lebt, weil "damals alles noch besser war".

    Bei der Bach-Blütentherapie gibt es keine Überdosierung, keine Nebenwirkungen und keine Unverträglichkeit mit anderen Therapieformen. Man kann sich Bach-Blüten vorstellen wie Schlüssel, die zu den verschiedenen Räumen =(Seelenzuständen) unseres Ichs passen. Wenn man aus Versehen einen falschen Schlüssel bekommen hat, sperrt er zwar nicht zu dem gerade akuten Raum (= Problem), verursacht aber keine weitere (Neben-) Wirkung.

    Die Zielsetzung der Bach-Blütentherapie ist die "Seelenreinheit", die größtmögliche Entfaltung und Stabilität der Persönlichkeit. Es wäre falsch, die Wirkung der Bach-Blüten in direkten Zusammenhang mit körperlichen Krankheitssymptomen zu bringen. Man könnte auch sagen, die Bach-Blüten-Therapie dient der Charakterpflege oder der "seelischen Gesundheitsvorsorge".

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Ausleitende Methoden nach Aschner